Was ist das Besondere an Linux


letzte Änderung am: 31.05.2003

Ein Komplettbeschreibung des Leistungsumfang und der Möglichkeiten von Linux, ergibt sicher eine mehrbändige Enzyklopädie.

Und trotzdem kann ein lauffähiges Linux auf nur einer Floppy Disk Platz finden.
Nicht nur das. Es ist auch noch weiter "abspeckbar" und in EPROM oder Flash-ROM basierenden Geräten anwendbar. Es kann also ohne weiteres sein, dass Sie bereits ein auf Linux aufbauendes Gerät Ihr eigen nennen und dies gar nicht wissen.

Wie kommt das?

Linux ist durch seine spezielle Art ein sehr modulares System. Stellen Sie es sich bitte wie eine große Kiste Legosteine vor (mir wären ja Fischertechnik Bausteine lieber, siehe auch Menüpunkt "fischertechnik"). Man kann kleine und große Modelle davon bauen. Mit wenigen und mit vielen Funktionen. Und genau das ist es was Linux ausmacht.

Leider braucht man bei einer Kiste Bausteine auch immer eine Bauanleitung oder man kauft eben ein fertiges Modell. So ähnlich ist das mit den verschiedenen Distributionen bei Linux auch.

Wenn dann das System jedoch fertig installiert ist, hat man ein sehr stabiles, funktionales Werkzeug für jeden Tag.

Stellen Sie sich ein Linux System wie eine Zwiebel vor. Im Innersten sitzt der Kernel (Kern) des Systems, der für die eigentliche System Kontrolle zuständig ist. Auf der nächsten Schale daherum sind die Gerätetreiber angebracht, die z.B. Tastatur, Grafik-Karte (Bildschirm) und die Festplatte steuern.
Mit diesen Komponenten allein ist das System schon funktionsfähig, nützt Ihnen aber recht wenig, da Sie keine Eingabe machen und keine Programme starten können.
Dazu gibt es die Shell, die so ähnlich aussieht wie Ihr DOS (sofern Sie das noch kennen), oder das Kommando Fenster unter Windows (beides ist übrigends von UNIX abgeschaut). Die Shell (oder besser die verschiedenen Varianten davon) ist eine sehr leistungsstarke Kontrollmöglichkeit für Linux. Leider aber auch gewöhnungsbedürftig und schulungsintensiv. Bis hierher benötigt ein Linux System noch relativ wenig Hardware Resourcen, kann also schon sehr gut auf einem alten 386er PC mit 16MB Speicher betrieben werden.

Für einen Arbeitsplatz Rechner benötigt man heute jedoch ein graphisches User Interface. Unter Linux hat sich hier X-Windows (X11) als graphisches System etabliert. Darauf setzen die heute populären Window-Systeme (besser Fenstermanager) KDE und Gnome auf. Aber es gibt noch andere Fenstermanager unter Linux/X11 die etwas spartanischer ausgerüstet sind und dadurch auch nicht soviel Resourcen benötigen, wie z.B. KDE.

Und damit ist auch schon der wesentliche Unterschied zwischen Linux und Windows erklärt. Wärend sich Windows nur ganz oder gar nicht installieern läßt, kann man bei Linux für sich selbst entscheiden, wieviel System man braucht und eben nur diesen Teil installieren.

Natürlich gibt es noch mehr große Unterschiede. Z.B. die Benutzerverwaltung, die Taskverwaltung (welche Programme bekommen wieviel Rechenzeit), Linux ist eben ein echtes Multiuser Multitasking System. Wesentlich empfinde ich auch noch die klare Struktur der Konfigurationsdaten, die sich unter UNIX/Linux im /etc Verzeichnis befinden und nicht in einer für meine Begriffe sehr unübersichtlichen "Registry" untergebracht sind.

Und Last but not Least,


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